Gebrauchshundesport

Die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (IGP) beinhaltet laut Prüfungsordnung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH):

Abteilung A -> Fährtenarbeit

Abteilung B -> Unterordnung

Abteilung C -> Schutzdienst

Zugelassen sind Hunde aller Rassen und Mischlinge nach bestandener Begleithundeprüfung.

Bei der Abteilung A/ Fährtenarbeit muss der Hund mithilfe seines Geruchssinns eine Fährte ausarbeiten und Gegenstände finden und verweisen. Hierbei variiert Länge der Fährte und Anzahl der 90°-Winkel und Gegenstände je nach Prüfungsstufe.

Die Abteilung B/ Unterordnung ist ein Gehorsamstraining und somit eine Erweiterung zur Begleithundausbildung. Hier wird neben der Freifolge und der Schussgleichgültigkeit auch das Sitz aus der Bewegung, Ablegen in Verbindung mit Herankommen, das Bringen auf ebener Erde, über eine Hürde und über eine Schrägwand, das Voraussenden mit Hinlegen und das Ablegen unter Ablenkung beurteilt.

In der Abteilung C/ Schutzdienst wird der natürliche Beutetrieb des Hundes ausgebildet, bei dem der Ärmel des Helfers als Beute angesehen wird. Entgegen mancher Meinungen, die Hunde würden beim Schutzdienst „scharf“ gemacht, lernen sie hier nicht, den Menschen zu beißen, sondern sind ausschließlich auf dem Ärmel fixiert.

Einem Hund, der voll im Trieb steht, ist schwer Gehorsam zu vermitteln. Hier lernt er, in Extremsituationen völlig gehorsam und abrufbar zu sein. Dadurch wird der Hund auch im Alltag bei neuen, ungewohnten Situationen selbstsicherer, ruhiger und nervenfester umgehen können, als ein nicht ausgebildeter Artgenosse.

Hier geht es zur Seite Gebrauchshundesport des DVG.